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Quelle:RockHard


Quelle:Chilli-Freiburg.de

Wer von den früheren Metallica-Songs begeistert ist und Jimi Hendrix’ Gitarrenkünste liebt, dem sei das neue Album der Freiburger Band „Goldsmith” ans Herz gelegt. Der Titelsong „Fire!” überzeugt mit unglaublicher Energie – spürbar durch die Kombination von druckvollem Gesang und Gitarrensolo.

So gut der Song ist, „I see ’em coming” stiehlt ihm die Show: Hier zeigen die vier Männer, dass ihre Songs keine Genregrenzen kennen. Alleinstellungsmerkmal ist der Wechsel zwischen metallastigen und melodischen Passagen. Mit dem eindringlichen Text „You better run, I see ’em coming!” ist der Song Highlight des Albums. Ohrwurmpotenzial.

Doch Goldsmith kann auch anders: Mit „Longing for tomorrow“ zeigt die Band, dass in jedem Rockerherz eine weiche Seite steckt. Von Joe Bonamassas Blues inspiriert, werden Orgel- und klagende Gitarrenklänge zum Traumduo.

Alles in allem ein hörenswertes Album, nicht nur für Rocker. Wiedererkennungswert hat die Mischung von Trashmetal, dem atmosphärischen Einsatz der Orgel und experimentellen Gitarrensounds. Im Vergleich zum Vorgängeralbum „Shut up and rock!“ sind die Gitarrensoli stärker geworden, die Instrumente stechen deutlicher heraus.


Quelle:ffm-rock.de

MICHAEL GOLDSCHMIDT ist ein deutscher Gitarrist und Sänger, der unter dem Banner GOLDSMITH seine zweite CD „Fire“ in die Regale stellt. Bevor der gute Mann seine eigene Musik veröffentlichte, war er einige Jahre als zweiter Gitarrist mit dem Blues-Musiker BERNARD ALLISON unterwegs und diese Musik hat offensichtlich auch seine Solo-Alben beeinflusst. Allerdings ist der Blues-Rock von GOLDSMITH doch um einiges härter und kann somit auch getrost als Hard Rock bezeichnet werden. Die immer wieder eingesetzte Orgel gibt der Musik ein schönes 70er Jahre Feeling und der Verzicht auf allzu moderne Elemente rückt das Ganze in die Nähe von Classic Rock. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Gitarre und hier lässt es GOLDSCHMIDT wirklich krachen. Ein fettes Riff jagt das nächste und jeder Track kann mit einem guten Solo aufwarten, das aber nie übertrieben wird und immer songdienlich bleibt. Für einen Gitarristen dieser Klasse ist das leider nicht immer selbstverständlich und es macht „Fire“ zu einem überaus hörenswerten Album.

Als Anspieltipps empfehle ich den Tielsong „Fire“, „Higher Sphere“ und „Longing For Tomorrow“.

8/10


Quelle:hellfire-magazin.de

Da kommt man nichtsahnend aus dem Winterurlaub und findet im Briefkasten eine CD, mit der Bitte diese zu rezensieren. Klar ist die Neugier groß und sie wird noch größer, als ich die beigefügte Biografie von Michael Goldsmith, dem Kopf der Band Goldsmith lese.

Geboren 1978 in Schwäbisch Hall, ist Michael schon früh u.a. von Metallica, den Beatles und Hendrix musikalisch beeinflusst worden. Im zarten Alter von 13 begann er, sich selbst das Gitarre spielen beizubringen und gründete in den frühen 90zigern die Metallica-Coverband „Blackend“, mit der er vier Alben produziert und über 18.000 Kopien weltweit verkaufen hatte. Mit 20 begann er, wen wundert’s, ein Musikstudium am International Music College in Freiburg. Es folgten zahlreiche Tourneen mit der Bernhard Allison Group in Europa, den USA, Asien und Afrika mit der er 2008 und 2011 auch zwei Silberling veröffentlichte und die ihn auch musikalisch prägte. 2010 begann der Traum vom eigenen Musikprojekt und 2011 erschien das Debut-Album „Goldsmythology“, dem 2013 „Shut Up & Rock“ folgte, welches schon sehr positiv gelobt wurde.

Tja und nun liegt das dritte Werk „Fire!“ vor mir. Obwohl mich das Cover mit der brennenden Flying V sofort an „Restless and Wild“ von Accept erinnert, steckt auf der Scheibe alles andere drin… nämlich ein gradliniges Meisterwerk mit einem Mix aus Metal, klassischen Hardrock-Wurzeln, Blues, einem virtuosen Gitarrenspiel, tollen Soli und einer grandiosen Stimme. Also nix wie rein in den CD-Player…

Der Opener „59 Seconds To Midnight“ beginnt mit zarten Finger-Picking und groovenden FunkElementen, um Sekunden später mit schweren Gitarrenriffs, traumhaften Soli und melodischen Refrains zu zeigen wo der Hammer hängt. Der Titeltrack „Fire!“ zieht mich mit dem tragenden Sound der Hammondorgel sofort in die die alten Deep-Purple-Zeiten zurück… was für ein Ohrenschmaus. Ich träume noch, als mich der Song „No Way Outta Here“ mit schweren Riffs gleich wieder ins Jetzt zurück katapultiert. Im Song „Higher Sphere“ wird es wieder klassischer, aber nicht minder spannend. Prägend für diesen schnellen Song ist die ständige Battle zwischen Orgel und Gitarre. Es folgt der Song „Alive“ mit seinem groovenden Sound, der den Hörer durch die Textzeilen trägt. Der Song „I See’em Coming’“ ist schwer einzuordnen… ein bisschen Deep Purple, sphärischer Gesang, stampfender Rhythmus und je öfter ich ihn höre, desto mehr gefällt er mir. Danach wird es sehr ruhig, denn mit „Longing For Tomorrow“ kommt die einzige Ballade aus den Lautsprechern, die aber nicht minder interessant ist. Ein perfekte Mischung aus tiefen BluesRiffs, Hammond-Klängen, Soli und der tragenden Stimme von Michael. Noch Gedanklich versunken, folgt mit „Caught In A Lie“ wieder ein Kracher, der sich mit seinem eindringlichen Refrain in meine Gehörgänge bohrt. Zum Abschluss folgt „What Is Our Victory“, ein Song, der mit seiner Mischung aus tragenden Melodien, Grooves und schon fast elektronisch anmutenden Stilelementen für mich einen würdigen Abschluss eines tollen Albums darstellt.

Es ist immer wieder spannend, was für Bands da draußen nur drauf warten, entdeckt zu werden… Goldsmith gehört für mich definitiv dazu und ich bin schon auf die ersten Tour-Dates gespannt um mich dann auch noch live überzeugen zu lassen. Für Freunde des klassischen Hardrock/Heavy Metal ist diese Scheibe ein absolutes Muss, überzeugt sich doch mit Spielfreude und Genresprengenden Melodien.


Quelle: Musikzirkus-Magazin.de

Aufmerksam geworden bin ich auf Gitarrist und Sänger Michael Goldschmidt, der unter dem Namen Goldsmith eigene Musik veröffentlicht, bei einem Konzert von Bernard Allison, bei dem er an der Gitarre zu sehen und zu hören war. Sein 2013’er Debütalbum „Shut Up & Rock“ hatte ich nach dem Bernard Allison-Konzert bekommen und es auch in diesem Magazin schon besprochen. Der studierte Musiker aus Freiburg macht unter seinem Namen straighten Hard-/Bluesrock.

Drei Jahre hat es gedauert, bis Michael Goldschmidt dem Debüt einen Nachfolger beschert. Sein neues Album heißt „Fire!“ und das Cover ziert passenderweise eine brennende Flying-V-Gitarre. Das Cover zeigt sehr schön, welches Feuer Goldschmidt und seinen Mitstreiter Jens Fritz (Keyboard, Orgel), Bernd Heitzler (Bass) und Frank Schweier (Schlagzeug) auf dem zweiten Werk abbrennt. Damit stellt sich das LineUp unverändert zum Debütalbum dar. Und auch der Sound ist unverändert, denn das Album enthält Hardrock durchsetzt mit Blueselementen, die durch eingängige Melodien und Refrains zusammengehalten werden.

Der Opener „59 Seconds To Midnight“ weiß durch rhythmische Riffs und einen knackigen Schlagzeugrhythmus zu überzeugen. Klasse der Instrumentalteil im letzten Viertel des Songs. Den Song kann man sich gut live vorstellen, denn der geht wirklich ab.

Dem folgt dann das Titelstück. Dafür hat er die Flying-V-Gitarre in Brand gesteckt. Nahaufnahmen des abgefackelten Instruments sieht man in den Innenseiten der Albumhülle. Auf einem Bild sieht man auch den Ruß geschwärzten Goldschmidt mit der abgebrannten Gitarre in einer und einer Zigarette in der anderen Hand. „Mit dem Originalmodell von Gibson hätte ich das vermutlich nicht gemacht“, bemerkt Goldschmidt grinsend. Auf die Frage, was ihn musikalisch antreibe, antwortet er: „Der Wunsch nach guter Gitarrenmusik! Aber jedem meiner Songs liegen ganz unterschiedliche Einflüsse zugrunde.“ Für die Titel „No Way Outta Here“ und „Longing For Tomorrow“ habe er sich beispielsweise von den Blues-Klängen Joe Bonamassas inspirieren lassen. Bei der Komposition des Titelsongs „Fire!“ wirkten, so Goldschmidt, seine Leidenschaften für Jimi Hendrix und Metallica.

In der Tat weisen „No Way Outta Here“ und „Longing For Tomorrow“ Passagen auf, die an Joe Bonamasse erinnern. Der Gesang in „No Way Outta Here“ erinnert allerdings auch an Bands der Marke Metallica und der Orgelsound lässt in selige 70’er Jahre Hardock schweifen. „Longing For Tomorrow“ bietet darüber hinaus floydige Momente und wieder eine tolle Orgel, ist aber ruhiger angelegt. Wer aber jetzt Musikplagiate erwartet, der liegt falsch, denn Goldschmidt hat seinen eigenen Stil.

„I’m Alive“ klingt von Musik und Gesang eine Spur nach Alice Cooper und doch klingt er auch wieder nicht so. Es sind aus meiner Sicht Reminiszenzen, die Goldschmidt immer mal wieder in die Songs einstreut, die insgesamt aber klar seine Handschrift tragen. Dabei bewegt er sich oft stilistisch im Sound der 70’er Jahre und vermischt diesen mit moderneren Elementen.

Auch auf dem zweiten Album kann der Freiburger Michael Goldschmidt mit seinen Mitstreitern aka Goldsmith auf ganzer Linie überzeugen. Ein klasse Album, das ich sehr empfehlen kann.


Quelle: Hardline-Magazine


Quelle:mwiemetalblog.over-blog.com

The other day I received a CD from a band called Goldsmith. Never heard from the guys before and after digging a bit deeper into the origins of Goldsmith I found out that the four-piece from Germany is the brainschild of guitarist Michael Goldschmidt. Funny enough the musician has his homebase just few kilometers away from my hometown.

Goldschmidt, which means Goldsmith in German, is a professional guitarist who went on tour with guys like Bernhard Allison. It was in 2013 when Goldschmidt turned an ambition into reality – he released with „Shut Up & Rock“ his debut, followed now by „Fire!“.

This sophomore release from the the Swabian guitarist contains nine songs that are all anchored in hardrock and blues. What is eye-catching, or better ear-catching, is the pretty good sound of „Fire!“. Recorded in the Neuwerk Studio in Lahr, it was Andre Horstmann and Goldschmidt himself being responsible for a powerful and organic sound that fits the music very well.

A true highlight on this longplayer is called „Higher Sphere“ It’s a hammering song that is a bit faster-paced, living by the constant competition of six-string and organ. This tune is deeply rooted in classic rock with Goldschmidt adding a contemporary component to it.

Some silent sounds are present on „Fire!“ as well. „Longing For Tomorrow“ is the Led Zep-like power ballad on this release, a track that is framed by the pounding „See’em Coming“ and the catchy closer „What is Our Victory“.

„Fire!“ is an album that should be checked-out by classic rock passionistas and fans of bands like Deep Purple & Co.. Good stuff or how they say in Swabian ’suber g’macht‘.


Quelle: Rocktimes.de

Eine brennende ‚Flying V‘ auf dem Cover, ein Titel, der scheinbar ein wenig an Hendrix erinnert, ein Musiker, der jahrelang mit dem Bluesman Bernard Allison unterwegs war. Welche spannende musikalische Melange mag denn da auf mich warten?

Das erste, funkige Intro weckt bei mir unvermittelt den Eindruck eines leicht jazzgeprägten Untertons, aber schon pulverisiert ein wirklich fettes und mitreißendes Riff jeden Zweifel daran, was auf mich zukommt. Hier geht’s hart und heftig zu!

Und tatsächlich nehmen sich die ersten Akkorde von „Fire!“ ein wenig wie eine Hommage an Jimi aus, aber es handelt sich unzweifelhaft um einen neuen, eigenen Song. Tatsächlich finde ich im Begleitmaterial einen Hinweis von Michael Goldschmidt, wie der Mastermind der Band im bürgerlichen Leben genannt wird, eben auf Jimi Hendrix und auch Metallica als Inspiration für diesen Song. Das macht Sinn und erklärt die Komposition recht präzise. Inspirierte, ursprüngliche Gitarrenmusik mit einem guten Schuss Metal-Orientierung.

Was mir gefällt ist der schöne Retro-Einfluss durch den unaufdringlich begleitenden KeyboardEinsatz, der mich schon in „No way Outta Here“ ein wenig an Deep Purple erinnert, während der Gitarrenmann höchstselbst Zitate auf einen gewissen Herrn Bonamassa heranzieht. Diese Purple’schen Assoziationen werden später in „I See ‚Em Coming“ noch einmal wach, man fühlt sich ein Stück weit zurück versetzt in die Zeit der Re-Union 1984, als damals für viele ein Traum wahr wurde. Deep Purple waren halt die Helden meiner Jugend.

Michael Goldschmidt stammt gebürtig von der Schwäbischen Alb und lebt in Freiburg, wo er auch studiert hat. Jazz, genau! Hey, hab ich mich beim Auftakt doch nicht ganz getäuscht. Faszinierend für mich immer wieder diese Beziehungen zwischen den großen Jazz-Leuten und dem Metal. Ich habe nämlich mal gelesen, dass viele Metal-Gitarristen beispielsweise Al di Meola als ihr größtes Idol ansehen. Wer den wieselflinken Fingern dieses Saitenmagiers einmal gefolgt ist, der wird verstehen, warum.

Aber Michael Goldschmidt braucht keine Konkurrenz zu fürchten, ist er doch selbst ein Virtuose an der Gitarre. Die Soli kommen punktgenau und sind beseelt von einem Geist hoher Melodik, präzise, hart, aber auch getragen schön. Erinnert mich ein wenig an Axel Rudi Pell, der das so meisterhaft beherrscht. Und die quirlig perlenden Dampfmacher könnte man getrost auch in der Umgebung eines Joe Satriani finden. Dabei sind die Kompositionen aus eigener Feder nicht überfrachtet, sondern kommen immer schnell zur Sache – kein Song erreicht die fünf MinutenMarke.

Den Höhepunkt mag ich in der herrlich bluesig, rockigen Metal-Ballade „Longing For Tomorrow“ ausmachen, ein wunderschöner Song, der alles bietet, was der Hardrock-Fan sich wünscht, wenn er es mal ein wenig gemächlicher angehen möchte. Ein Song, der wahrlich nach einer breiteren Öffentlichkeit ruft, vielleicht findet der eine oder andere Radio-Redakteur ja mal Zugang zu der Nummer. Mein alter Kumpel Schorsch, bekennender Hardrocker der gradlinigen Art und früher auch mal beim Internet-Radio aktiv, hörte kürzlich rein zufällig im Büro ein paar Takte mit: »Hey, was ist das denn, das klingt aber geil…« Stimmt genau. Und zwischendrin irgendwie noch einmal ein Purple-Zitat auf „Knocking At Your Backdoor“, möchte man meinen.

Goldsmith liefert ein gradliniges, schönes Album zwischen Metal und diversen Hardrock-Wurzeln, mit fetten Riffs und coolen Soli, da beben im Schwarzwald die Tannen. „Fire!“ – ein Feuer, das zu entzünden sich lohnt!


Quelle:stage-reptiles.com

Michael Goldschmidt, so heißt der Kopf der Formation Goldsmith, deren zweiter Silberling hier nun zur Begutachtung ansteht. Goldschmidt, ein professioneller Gitarrist und Sänger, der seit seinem dreizehnten Lebensjahr Gitarre spielt, ist seit mehreren Jahren als Tourgitarrist für den amerikanischen Bluesmusiker Bernhard Allison im Einsatz. Hier aber steht sein eigener Zweitling im Mittelpunkt. Neben Goldschmidt sind noch Jens Fritz an den Tasten, Bernd Heitzler am Bass und Frank Schweier an der Schießbude zu hören.

Fire! ist die Scheibe schlicht betitelt, und beim Anblick der auf dem Cover in Flammen stehenden Flying-V schießen einem fast die Tränen in die Augen, aber das Covermotiv passt bestens zum Titel.

Los geht der Opener „59 Seconds to Midnight“ mit einem bluesigem Intro, welches aber schon nach ein paar Sekunden in einen treibenden Rhythmus übergeht, der von harten Gitarrenriffs vorangetrieben wird. Der Titeltrack „Fire!“ besticht durch eine schwere Orgel, auf der sich Goldschmidt mit seiner Gitarren regelrecht austoben kann. Der etwas abgehackte Sound der sechs Saiten im Refrain sind ein akustischer Aufmacher. Weiter geht’s mit einem MidtempoKracher namens „No Way outta here“, der sich teilweise am modernen Bluesrock eines Herrn Bonamassa, aber auch stark an den 80er Jahre Metal anlehnt. Das folgende „Higher Sphere“ könnte durchaus einer Deep Purple Scheibe aus den 1980er Jahren entnommen sein. Jens Fritz mit seiner Orgel klingt eins zu eins nach Jon Lord. Der Song ist ein echter Kracher, welcher ein grandioses Wechselspiel zwischen Gitarre und Orgel aufzeigt. Beim Gesang der nächsten Nummer, „I’m alive“ kommt mir als erstes der Vergleich mit Alice Cooper in den Sinn. Wiederum dieses sehr stimmige Zusammenspiel zwischen den sechs Saiten und den Tasten. Das Gitarrensolo im Track schweift nicht ab ins endlos Frickelnde von so manchem Möchtegernvirtuosen. Hier passt alles zusammen. Schon wieder Jon Lord? So möchte man fast vermuten, wenn bei „I see ‚em coming“ die Orgel einsetzt. Der Gesang hier erinnert mich etwas an Eloy aus den Siebzigern. Lediglich das treibende Vorwärts bildet die klasse Verbindung zur härteren Gangart. Etwas softer wird’s beim folgendem Track „Longing for Tomorrow“. Teilweise ein gedämpftes Zusammenspiel aus Stimme und Orgel, auf dem die Gitarre perlt, andererseits das dampfende, treibende Zusammenspiel im Refrain. Wow … welch eine Ballade! Das treibende Intro von „Caught in a Lie“ leitet den nächsten Song ein, der wiederum vom Zusammenspiel aus Stimme und Instrumenten lebt. Absolut diskotheken- und stadiontauglich, möchte man meinen. Der Schlusstrack „What is our Victory?“ beginnt mit einem schönen Gitarrenintro, welches aber bald in den treibenden Rhythmus driftet, der fast ein Markenzeichen der ganzen Scheibe bildet. Dem Mittelteil bildet ein Solo (?), welches durch bluesige Licks einerseits und durch virtuoses Gitarrenfrickeln andererseits auffällt, ehe er wieder ins bewährte Fahrwasser zurückfällt.

Alles in allem bestechen die 19 Songs der sehr guten Produktion durch einen gekonnten Spagat aus bluesigen Wurzeln, sowie mit dem klassischen Hardrock der Siebziger/Achtziger Jahre, gewürzt mit einem Schuss Progressivität. Wenn ich denn einen Vergleich mit einer Band ziehen müsste, würde ich die Black Country Communion wählen. Spielen doch dort neben dem Ex-Deep Purple Glenn Hughes auch noch Jason Bonham, Derek Sherinian und eben der zitierte Joe Bonamassa himself mit. Das gleiche Rezept, nur eben aus deutschen Landen. Nichtsdestotrotz aber qualitativ auf einer Ebene.